Hagedorn, Jennifer
Jennifer Hagedorn
Lehrstuhl für deutsche Philologie, Ältere Abteilung
Am Hubland
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Dissertation (abgeschlossen):
Übersetzte Identitäten. Eine intersektionale Translationsanalyse der volkssprachigen Homer-Übersetzungen des 16. Jahrhunderts.
Forschungsschwerpunkte:
- Übersetzungsliteratur
- Antikenrezeption
- Gender Studies und Intersektionalität
- Frühe Neuzeit
Herausgeberschaft:
[mit Regina Toepfer] Translation und Marginalisierung. Intersektionale Perspektiven auf Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit. Berlin und Heidelberg 2025. DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-662-69469-5
Handbuchartikel:
2026. Institutionen des Übersetzens: Schule und Universität. In Handbuch Übersetzen in der Frühen Neuzeit, Hrsg. Regina Toepfer, Peter Burschel, Annkathrin Koppers und Jörg Wesche. Berlin und Heidelberg: J.B. Metzler. [bei den Herausgebenden]
2026. Analytische Zugänge zu Übersetzungen: Intersektional. In Handbuch Übersetzen in der Frühen Neuzeit, Hrsg. Regina Toepfer, Peter Burschel, Annkathrin Koppers und Jörg Wesche. Berlin und Heidelberg: J.B. Metzler.
DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-662-68654-6_9-1
Aufsätze:
2026. buolerey und boese Weyber. Normativierendes Übersetzen in der frühneuzeitlichen Palliata-Rezeption am Beispiel der Eunuchus-Übersetzung des Johannes Episcopius. In Gender und Diversität, Hrsg. Regina Toepfer, Jörg Wesche und Annkathrin Koppers. Berlin und Heidelberg: J.B. Metzler. [im Druck]
2025. Komik für die Schule. Die deutschsprachigen Plautus- und Terenzübersetzungen des 16. Jahrhunderts im Kontext ihres Rezeptionsraums. Filologia Germanica/Germanic Philology 17 (2025). DOI: https://doi.org/10.14672/fg.2857
2025. "ein Spiegel dieses gantzen Lebens". Zur Problematik des Transferbegriffs für die frühneuzeitlichen Antikenübersetzungen - am Beispiel von Johannes Sprengs Aeneis. In FremdVerstehen. Übersetzung und Kulturtransfer, Hrsg. Isabelle Stauffer et al. trans-kom 18 [2], S. 512–532.
https://www.trans-kom.eu/bd18nr02/trans-kom_18_02_03_Hagedorn_Spiegel.20251208.pdf
[mit Regina Toepfer] 2025. Frühneuzeitliche Übersetzungsliteratur aus intersektionaler Perspektive. Eine Einladung. In Translation und Marginalisierung. Intersektionale Perspektiven auf Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit, Hrsg. Regina Toepfer und Jennifer Hagedorn. Berlin und Heidelberg: J.B. Metzler. DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-662-69469-5_1
// Early Modern Translation Literature from an Intersectional Perspective: An Invitation. In ebd., transl. Judith Rosenthal. DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-662-69469-5_2
2025. Die Vergehen der 12 Mägde. Verfahren der Intersektionalisierung von Dienerschaft und Sklaverei in den Homer-Übersetzungen von Simon Schaidenreisser (1537) und Johannes Spreng (1610). In Translation und Marginalisierung. Intersektionale Perspektiven auf Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit, Hrsg. Regina Toepfer und Jennifer Hagedorn. Berlin und Heidelberg: J.B. Metzler.
DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-662-69469-5_7
2021. Der Heros und die starken Frauen. Eine intersektionale Analyse von Geschlecht und Göttlichkeit in Schaidenreissers Odyssee-Übersetzung. In Übersetzen in der Frühen Neuzeit - Konzepte und Praktiken / Concepts and Practices of Translation in the Early Modern Period, Hrsg. Regina Toepfer, Peter Burschel und Jörg Wesche. Stuttgart: J.B.Metzler. DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-662-62562-0_12
Rezensionen:
Enrica Fantino: "Je näher ihm, desto vortrefflicher." Eine Studie zur Übersetzungssprache und -konzeption von Johann Heinrich Voß anhand seiner frühen Werke (Transformationen der Antike 42). Berlin/Boston 2023. In: Anzeiger für die Altertumswissenschaften 77/3 (2024), S. 111–118. https://diglib.uibk.ac.at/AAHG
Ingrid Bennewitz, Jutta Eming und Johannes Traulsen (Hgg.): Gender Studies – Queer Studies – Intersektionalität. Eine Zwischenbilanz aus mediävistischer Perspektive (Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung 25). Göttingen 2019. In: Das Mittelalter 25/2 (2020), S. 427–429.
Mehr:
Welche Welt? Subjektivität und Kanonbildung in der Weltliteratur. In Übersetzen ist Macht. Essays zur Frühen Neuzeit. Hrsg. Ulrike Draesner et al. Hannover 2022, S. 49–64.
[mit M. Kneifel, R. Sackmann und I. Saladin] Übersetzungspodcast kapselwurf (seit 2020).
seit 09/2021: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SPP 2130 ‚Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit‘ bei Prof. Dr. Regina Toepfer, Projekt ‚Translationsanthropologie. Deutsche Antikenübersetzungen des 16. Jahrhunderts aus der Perspektive der Intersektionalitätsforschung‘.
https://www.spp2130.de/index.php/translationsanthropologieii/
04/2019—04/2021: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SPP 2130 ‚Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit‘ bei Prof. Dr. Regina Toepfer, Projekt ‚Translationsanthropologie. Die deutschen Homer- und Ovid-Übersetzungen des 16. Jahrhunderts aus der Perspektive der Intersektionalitätsforschung‘
10/2020—09/2021: Lehrbeauftrage am Institut für Germanistik der TU Braunschweig
Studium:
MA Deutsche Philologie (Georg-August-Universität Göttingen)
BA Germanistik und Latinistik (Universität Osnabrück)
