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Intern
    Institut für deutsche Philologie

    Pressemitteilung (09.11.2016)

    Schriftstellerin Kathrin Passig liest in der Universitätsbibliothek –
    Werkstattgespräch am 30. November 2016 um 19:30 Uhr, Eintritt frei

    Die in Berlin lebende Essayistin, Literatin, Bloggerin und Internetanalytikerin Kathrin Passig ist Gast bei den Werkstattgesprächen in diesem Herbst. Thema der Lesung wird sein: Papierloses Lesen, papierloses Schreiben – Neue Formen literarischer Kommunikation. Kathrin Passig wird in der Lesung „an die Basis“ gehen und mit den Zuhörern gemeinsam überlegen, wie sich die Kulturtechniken Lesen und Schreiben im Zuge der medialen Entwicklung verändern. In den Blick genommen wird dabei sowohl das reale Leseverhalten der Menschen, das immer noch eine mysteriöse Black Box darstellt, als auch der Einfluss neuer technischer Möglichkeiten auf das gemeinsame Arbeiten an Texten. Sicher ist: Lesen und Schreiben beeinflussen einander gegenseitig massiv, und der Weg vom Mitlesen zum Mitschreiben wird zugleich immer kürzer. Als Bonus-Track gibt es am Schluss der Lesung eventuell noch ein wenig „Pokémon-Go-Lyrik“. Ermöglicht wird diese Veranstaltung durch eine ebenso freundliche wie großzügige finanzielle Unterstützung seitens der Alumnivereinigung der Universität Würzburg.

    Informationen zur Autorin:
    Kathrin Passig, 1970 geboren, lebt als Journalistin und Schriftstellerin in Berlin. Sie schreibt Sachbücher, Essays, Kolumnen und berichtet gemeinsam mit über zweihundert Autorinnen und Autoren im Blog „Techniktagebuch“ (techniktagebuch.tumblr.com) unter dem Motto „Ja, jetzt ist das langweilig. Aber in zwanzig Jahren!“ über Alltagstechnik. 2006 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis für ihr literarisches Debüt „Sie befinden sich hier“. Am 5. November 2016 verlieh ihr die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung den Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay. Weitere Informationen zur Autorin unter http://kathrin.passig.de.