Intern
    Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur- und Kulturgeschichte

    Weiß-Sinn

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin

    Sprechstunde nach Absprache

    Stellvertretende Frauenbeauftragte der Philosophische Fakultät

    1989 Geboren bei Leipzig
    2008-11 BA-Studium an der Universität Leipzig (Germanistik, Philosophie)
    2010/11 Auslandsstudium University of Cambridge
    2011-13 MA-Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Deutsche Klassik im europäischen Kontext)
    2014-2022 Dissertationsprojekt „Das tragische Fragment als konstruktives Formprinzip in Hölderlins Empedokles-Fragmenten“, gefördert durch ein Lichtenberg-Stipendium
    2017-22 Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Karlsruher Institut für Technologie

    Monografie

    Das tragische Fragment als konstruktives Formprinzip in Hölderlins ›Empedokles‹-Projekt, Rombach Wissenschaft 2023.  

    Herausgeberschaft

    – (Hrsg., zus. mit Maximilian Bergengruen): Prекärer Konsum. Literatur- und Kulturgeschichte einer intrikaten Konjunktion. Baden-Baden: Rombach Wissenschaft 2026.

    Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften

    – „Einleitung“ (zus. mit Maximilian Bergengruen), in: Maximilian Bergengruen und Elisabeth Weiß-Sinn (Hrsg.): Prекärer Konsum. Baden-Baden: Rombach Wissenschaft 2026, S. 7–18.

    – „Die Persistenz geschlechtsspezifischer Prekarität: Frauenkapital, Konsummoral und die Aporien weiblicher Ökonomie um 1910“, in: Maximilian Bergengruen und Elisabeth Weiß-Sinn (Hrsg.): Prекärer Konsum. Baden-Baden: Rombach Wissenschaft 2026, S. 185–202.

    – „Wie der Parasit den Protagonisten der Komödie dekonstruiert. Zu Lenz’ Stück Die Freunde machen den Philosophen (1776)“, in: Heribert Tommek und Elystan Griffiths (Hrsg.): Lenz-Jahrbuch. Internationale Sturm-und-Drang-Studien, Bd. 31. Hannover: Wehrhahn 2025, S. 89–116.

    – „Vielleicht hast du ja sogar was gelernt.“ Meta-Aufklärung und familiale Ko-Rezeption in Der Tag, an dem Papa ein heikles Gespräch führen wollte (2022), in: Standke, Jan (Hrsg.): Marc-Uwe Kling: Werk - Wirkung - didaktische Potenziale, Trier: WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier 2026. 

    – „Literatur als Podcast. Die Konstitutionsprozesse eines digitalen Vermittlungsformats zwischen LibriVox und öffentlich-rechtlicher Radioproduktion im Medienraum der iTunes-Plattform (2005–2010)“, in: Stephanie Catani, Sonja Schmalenberger und David Selzer (Hrsg.): Literatur und Podcast. Berlin, Heidelberg: Springer 2025 (Studien zur Literaturvermittlung, Bd. 4), S. 175–189.

    – „Von der Sublimation und Akzidenz des Idyllischen bei Wolfgang Herrndorf“, in: Nils Lehnert (Hrsg.): dyllen und Sehnsuchtsorte in Literatur und Medien für Kinder und Jugendliche. Weinheim und Basel: Beltz Juventa 2024, S. 200–213.

    – „Klangfiguren: Zarathustras synästhetische Hermeneutik“, in: Mark-Georg Dehrmann und Christoph König (Hrsg.): Zarathustra-Lektüren. Basel: Schwabe Verlag 2023, S. 241–260.

    – Carolin Abeln, Sara Bubola, Tobias Christ, Nina Janz, Sebastian Lübcke, Johann Thun, Elisabeth Weiß und Martin Köhler – Bericht zum Arbeitsgespräch junger Hölderlinforscher, in: Hölderlin-Jahrbuch [39]/2014/2015 (2016), S. 157–175. 

    Rezensionen

    – Rez. zu: Anton Philipp Knittel (Hrsg.): »Seit ein Gespräch wir sind«. Friedrich Hölderlin und Heinrich von Kleist im Dialog, in: Anne Fleig et al. (Hrsg.): Kleist-Jahrbuch 2024. Berlin: J. B. Metzler 2024, S. 433–439.


    – Tagungsbericht: Wiederkehr des Werks? Zur Gegenwart des literarischen Werkbegriffs (Symposium in Hannover v. 21.–23.10.2015) (Elisabeth Weiß) S. 420-423. In: Zeitschrift für Germanistik (ZfGerm). NF XXVI (2016), H. 2.

    Aufgezeichnete Vorträge:

    Nietzsches Zarathustra singt und tanzt: Eine synästhetische Hermeneutik. Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe Junge Talente – Wissenschaft und Musik, 27.10.2020 

    Forschungsgebiete

    a) Theorie und Historizität der Form

    b) Schreibende Frauen 1870–1919

    c) Das Tragische bei Hölderlin
     

    Aktuelles Forschungsprojekt

    "Die literarische Erfindung der Komsumentin (1870–1919)"
    Teilprojekt des DFG-Projekts:„Konsument, Konsumentin, Konsumobjekt: Zur Etablierung neuer Aktanten und ihrer Handlungsfelder in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts.“

    Sommersemester 2023
    Feminismus in der Literatur: Ausgewählte Texte vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart

    Sommersemester 2022
    Seminar: Die Frauen der Erzählliteratur von 1870-1919