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Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur

Virtuelle Tagung "Bibliothekspädagogik und Deutschdidaktik im interdisziplinären Gespräch" (2022)

Virtuelle Tagung

Bibliothekspädagogik und Deutschdidaktik im interdisziplinären Gespräch

am 28.01.2022

Prof. Dr. Christine Ott | Prof. Dr. Dieter Wrobel

Deutschdidaktik und Bibliothekspädagogik teilen sich zentrale Arbeitsfelder. Hier wie da werden zukünftige Leseförderkräfte  und Literaturvermittler:innen ausgebildet, hier wie da gilt es, medialer Bildung im Allgemeinen und Informationskompetenz im Besonderen den Weg zu bereiten. Wie können beide Disziplinen voneinander lernen, wo bietet sich eine strukturelle Zusammenarbeit an, um Lernende auf ihrem Lern- und Bildungsweg vernetzt unterstützen zu können?
Die Tagung bietet einen gemeinsamen Austausch- und Diskussionsraum über Qualifizierungs-wege, Ausbildungsinhalte, disziplinäre Diskurse. Unter dem Tagungsthema „Bibliothekspädagogik und Deutschdidaktik im interdisziplinären Gespräch“ loten wir gemeinsame Schnittstellen in der Forschung, Ausbildung/Lehre und Vermittlungspraxis aus.
Die Tagung richtet sich an Deutschdidaktiker:innen sowie Bibliotheks-, Lese- und Literatur-pädagog:innen an Schulen, Bibliotheken und Hochschulen.

Anerkannt als Lehrerfortbildung in Bayern (FIBS).



Eine Kooperation der KU Eichstätt-Ingolstadt und der JMU Würzburg

Alle Infos kompakt: Infobroschüre zur Tagung(pdf)

Programmübersicht

09:30 Uhr Begrüßung durch die Organisator:innen
09:40 Uhr Einführung: Bibliothekspädagogik und Deutschdidaktik – Status quo und Perspektiven der interdisziplinären Zusammenarbeit

Prof. Dr. Christine Ott

10:00 Uhr Bibliothekspädagogik: Entstehung – Potenziale – Herausforderungen

Prof. Dr. Kerstin Keller-Loibl

11:00 Uhr 15-minütige Kaffeepause
11:15 Uhr Welchen Gewinn bringen Lese- und Literaturpädagog*innen in der Leseförderung?

Manuela Hantschel, Dipl.-Päd.

12:15 Uhr  Mittagspause
13:00 Uhr  Wir gehen in die Schule! Gemeinsam für qualitätsvolle Schulbibliotheken und nachhaltige Medienbildung

Hanke Sühl, Dipl.-Päd.

14:00 Uhr  Podium: Bildung in und mit der Bibliothek – Perspektiven für die Bildungslandschaft

mit Dipl.-Bib. Martha Maucher, Dipl.-Bib. Ulrike Schönherr und OStRin Christina Neugebauer / OStRin Nina Ruisinger M.A. vom ISB Bayern, Moderation: Prof. Dr. Dieter Wrobel

15:00 Uhr Zukunftswerkstatt: Was bleibt – was kommt – was soll?

Prof. Dr. Christine Ott & Prof. Dr. Dieter Wrobel

15:15 Uhr Ende


Ort und Zeit: 28.01.2022, 9:30-15:15 Uhr
Die Veranstaltung findet virtuell via Zoom statt. Einlass in den Meetingraum ab 9:00 Uhr

Anmeldung:
Anmeldung zur Tagung bis spätestens 26.01.2022 an: anna.gruber@ku.de
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Zugang:
Meeting-ID: 975 4375 3026
Kenncode: 258082
Kurzlink zu Zoom: https://t1p.de/bibliothek-deutschdidaktik-tagung

 

Zu den Beiträgen:

09:40-10:00 Uhr
Einführung: Bibliothekspädagogik und Deutschdidaktik – Status quo und Perspektiven der interdisziplinären Zusammenarbeit

Wo überschneiden sich die Arbeitsfelder von Bibliothekspädagogik und Deutschdidaktik? Der Einführungsvortrag zeichnet den Status Quo des disziplinären Verhältnisses von Bibliothekspädagogik und Deutschdidaktik nach, aus dem Perspektiven für eine potentiell zu forcierende interdisziplinäre Zusammenarbeit abgeleitet werden.

© Christine Ott

Referentin: Christine Ott
Vertretungsprofessorin des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der KU Eichstätt-Ingolstadt

 


10:00-11:00 Uhr    
Bibliothekspädagogik: Entstehung – Potenziale – Herausforderungen

Bibliotheken sind als außerschulische Bildungsorte in der Sprach- und Leseförderung aktiv, indem sie insbesondere Lesefreude und Lesemotivation fördern. Zudem begleiten und unterstützen sie den Erwerb von Medien- und Informationskompetenz. Um dieser Bildungsfunktion gerecht zu werden, etabliert sich mit der Bibliothekspädagogik eine neue angewandte Pädagogik, wie es sie im deutschsprachigen Raum in der Bibliotheks- und Informationswissenschaft bis dato nicht gab. Der Vortrag beschreibt die Entstehung, die Ziele und Inhalte der Bibliothekspädagogik und verdeutlicht aktuelle Probleme und Herausforderungen.

© Kristina Denhof

Referentin: Kerstin Keller-Loibl
Professorin für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig

 


11:15-12:15 Uhr    
Welchen Gewinn bringen Lese- und Literaturpädagog*innen in der Leseförderung?

Der Bundesverband Leseförderung e.V. bietet einen strategisch ausgerichteten Weg zur Leseförderung an und entwickelte dazu das Curriculum „Qualifizierung Lese- und Literaturpädagogik“. Der Vortrag präsentiert die „Qualifizierung Lese- und Literaturpädagogik (BVL)“ und stellt die Frage nach der Wirksamkeit lesefördernder Maßnahmen aus Sicht der qualifizierten Lese- und Literaturpädagogik. Die Referentin erörtert die Notwendigkeit einer Professionalisierung der Leseförderung am Beispiel und im Hinblick auf die Lernlücken nach der Pandemie.

© Milena Schlosser

Referentin: Manuela Hantschel
Diplompädagogin, Lese- und Literaturpädagogin, Vorsitzende des Bundesverbands Leseförderung e.V.

 


13:00-14:00 Uhr     
Wir gehen in die Schule! Gemeinsam für qualitätsvolle Schulbibliotheken und nachhaltige Medienbildung

Die Schulbibliothekarische Arbeitsstelle I sba der Stadtbücherei Frankfurt am Main steht für eine erfolgreiche Bildungsarbeit. Ihren hohen Qualitätsanspruch vermittelt die sba in Fortbildungen, praxisorientierten Handreichungen und besonderen Serviceangeboten wie einem mobilen Bibliotheksteam. In ihrem wachsenden Verbund von über 100 Schulbibliotheken engagieren sich rund 500 Lehrkräfte und Ehrenamtliche, die von der sba qualifiziert werden. Die Frankfurter definieren die Schulbibliothek dabei als innovative Bildungspartnerin und Ort der Begegnung. Das „Herz der Schule“ kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Kompetenzen junger Menschen für das 21. Jahrhundert zu fördern. Der Vortrag stellt die Qualifizierungsarbeit der sba in Grundzügen vor und legt dabei einen Schwerpunkt auf Werkzeuge und Methoden, die Lehrkräfte und Ehrenamtliche zu einer qualitätsvollen Schulbibliotheksarbeit befähigen.

© Harald Schroeder

Referentin: Hanke Sühl
Leiterin der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle Frankfurt, Dipl.-Pädagogin, Bibl.-Assessorin

 


14:00-15:00 Uhr
Podium: Bildung in und mit der Bibliothek – Perspektiven für die Bildungslandschaft

Was macht die Bibliothek zu einem Bildungsort, welche Angebote zeichnen Bibliotheken gegenüber anderen Bildungseinrichtungen aus und wie können Bibliotheken zu Bildungspartnerinnen u.a. von Schulen werden? Das Podium diskutiert diese Fragen mit:

  • Martha Maucher (Leiterin der Stadtbücherei Würzburg)
  • Ulrike Schönherr (stellv. Leiterin der Stadtbücherei Delmenhorst)
  • Christina Neugebauer/Nina Ruisinger (Referat für Leseförderung und Schulbibliotheken, Grundsatzabteilung des Bayerischen Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung)
  • Moderation: Dieter Wrobel (Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur, JMU Würzburg)

 


15:00-15:15 Uhr
Zukunftswerkstatt: Was bleibt – was kommt – was soll?

Die Organisator:innen Christine Ott und Dieter Wrobel ziehen ein kurzes Resümee zur Tagung.

 


Organisator:innen und Kontakt:

Prof. Dr. Christine Ott | Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der KU Eichstätt | christine.ott@ku.de

Prof. Dr. Dieter Wrobel | Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der JMU Würzburg | dieter.wrobel@uni-wuerzburg.de


Weitere Infos unter:
www.t1p.de/Themenwochen-Schul-Bibliothek-Deutschunterricht