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Intern
    Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft

    Lehrbeauftragte

    LukasKütt

    Julius-Maximilians-Universität Würzburg
    Philosophische Fakultät
    Institut für deutsche Philologie
    Am Hubland
    D-97074 Würzburg
    Raum: 4.U.3

    Sprechstunde nach Vereinbarung. Die Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit finden Sie hier.

    Biographisches
    • seit 2018: Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft und Stipendat im Rahmen der Promotionsförderung der Hanns-Seidel-Stiftung

    • seit 2016: Promotionsstudium der historischen Sprachwissenschaft bei Prof. Dr. Matthias Schulz, Arbeitstitel: „Verbale Wortbildung im frühneuzeitlichen Norddeutsch“

    • 2016: Julius‐Maximilians Universität Würzburg: Auszeichnung  für die beste Abschlussnote des Jahrgangs im Studienfach Lehramt an bayerischen Mittelschulen
    • 2015-2018: Mitarbeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft bei Prof. Dr. Wolf-Peter Klein.

    • seit 2015: Mitarbeit am Projekt Greifswald Digital bei Prof. Dr. Matthias Schulz

    • 2013-2015: Tätigkeit als Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft

    • 2013-2015: Tätigkeit als Studentische Hilfskraft im Projekt ZweiDat  bei Prof. Dr. Wolf-Peter Klein

    • 2012-2014: Tätigkeit als Studentischer Tutor am Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft bei Prof. Dr. Wolf-Peter Klein

    • 2009-2015: Studium der Germanistik, Politikwissenschaft, Soziologie und Pädagogik an der Universität Würzburg, Abschluss: Bayerisches Staatsexamen, Titel der Zulassungsarbeit: „Die Ökonomie der Gegenwartssprache. Der Trend zur Kurzwortbildung."

    Forschung

    Forschungsinteressen

    • Historische Sprachwissenschaft des Deutschen
    • Morphologie und Wortbildung des Deutschen
    • Korpuslinguistik
    • Sprachwandel

    Dissertationsprojekt

    Arbeitstitel: "Verbale Wortbildung im frühneuzeitlichen Norddeutsch"

    BetreuerProf. Dr. Matthias Schulz

    Ziel des Promotionsvorhabens ist es, die Strukturen der verbalen Wortbildung im Übergang vom Mnd. zum frühneuzeitlichen Norddeutschen korpusbezogen in einem Fallbeispiel in Bezug auf Beibehaltungs-, Übernahme- und Ablösungsprozesse zu untersuchen. Die Arbeit will damit zu einer Grundlage für die Darstellung der Wortbildung des frühneuzeitlichen Norddeutsch beitragen und strukturelle Vergleiche zwischen dem Mnd. und dem frühneuzeitlichen Norddeutsch sowie zwischen den zeitgleichen Wortbildungsstrukturen des Fnhd. und des späten Mnd. und des frühneuzeitlichen Norddeutsch möglich machen. Anhand des Ortspunktes Greifswald sollen in einer textbezogenen Erhebung und Analyse wortbildungsmorphologischer Strukturen die durch den Schreibsprachenwechsel implizierten Interferenzen erforscht werden. Der Erhebungszeitraum umfasst deshalb ein Textkorpus mit Texten, die zwischen 1550 und 1650 in Greifswald produziert worden sind.

    Literatur (Auswahl):

    Cordes, Gerhard/Niebaum, Hermann (22000): Wortbildung des Mittelniederdeutschen. In: Werner Besch (Hrsg.): Sprachgeschichte. ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung. Berlin/New York: De Gruyter. S. 1463–1469.

    Dahlberg, Torsten (1962): Mittelniederdeutsche Suffixabstrakta. Lexikalische und wortgeographische Randbemerkungen. Göteborg. Acta (=Göteborger germanistische Forschungen 6).

    Habermann, Mechthild (1994): Verbale Wortbildung um 1500. Eine historisch-synchrone Untersuchung anhand von Texten Albrecht Dürers, Heinrich Deichslers und Veit Dietrichs. Berlin: de Gruyter (=Wortbildung des Nürnberger Frühneuhochdeutsch 2).

    Mähl, Stefan (2004): Studien zum mittelniederdeutschen Adverb. Köln: Böhlau.

    Möhn, Dieter/Schröder, Ingrid (2003): Vorstudien zu einer mittelniederdeutschen Grammatik I. In: Niederdeutsches Jahrbuch. Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprach­for­schung 126. S. 7-51.

    Möhn, Dieter/Schröder, Ingrid (2007): Sprachbedarf und Lexembildung am Beispiel der Grammatik des Mittelniederdeutschen. In: Hans Fix-Bonner (Hrsg): Beiträge zur Morphologie. Germanisch, Baltisch, Ostseefinnisch. (NOWELE; 23). Odense. S. 227-258.

    Möhn, Dieter/Schröder, Ingrid (2009): Lexembildung im Aufriss einer Grammatik des Mittelniederdeutschen. Das Adjektiv als Exempel. In: Alexandra Lenz/Charlotte Gooskens/Siemon Reker (Hrsg): Low Saxon Dialects across Borders – Niedersächsische Dialekte über Grenzen hinweg. (ZDL-Beiheft, H. 138). Stuttgart.  S. 38-59.

    Schröder, Ingrid (2014): Das Referenzkorpus: Neue Perspektiven für die mittelniederdeutsche Grammatikographie. In: Vilmos Ágel/Andreas Gardt (Hrsg.). Paradigmen der Sprachgeschichtsschreibung (Jahrbuch für germanistische Sprachgeschichte 5). Berlin/Boston: de Gruyter. S. 150–164.

    Dissertationsprojekt

    Arbeitstitel: "Verbale Wortbildung im frühneuzeitlichen Norddeutsch"

    Betreuer: Prof. Dr. Matthias Schulz

    Ziel des Promotionsvorhabens ist es, die Strukturen der verbalen Wortbildung im Übergang vom Mnd. zum frühneuzeitlichen Norddeutschen korpusbezogen in einem Fallbeispiel in Bezug auf Beibehaltungs-, Übernahme- und Ablösungsprozesse zu untersuchen. Die Arbeit will damit zu einer Grundlage für die Darstellung der Wortbildung des frühneuzeitlichen Norddeutsch beitragen und strukturelle Vergleiche zwischen dem Mnd. und dem frühneuzeitlichen Norddeutsch sowie zwischen den zeitgleichen Wortbildungsstrukturen des Fnhd. und des späten Mnd. und des frühneuzeitlichen Norddeutsch möglich machen. Anhand des Ortspunktes Greifswald sollen in einer textbezogenen Erhebung und Analyse wortbildungsmorphologischer Strukturen die durch den Schreibsprachenwechsel implizierten Interferenzen erforscht werden. Der Erhebungszeitraum umfasst deshalb ein Textkorpus mit Texten, die zwischen 1550 und 1650 in Greifswald produziert worden sind.

    Literatur (Auswahl):

    Cordes, Gerhard/Niebaum, Hermann (22000): Wortbildung des Mittelniederdeutschen. In: Werner Besch (Hrsg.): Sprachgeschichte. ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung. Berlin/New York: De Gruyter. S. 1463–1469.

    Dahlberg, Torsten (1962): Mittelniederdeutsche Suffixabstrakta. Lexikalische und wortgeographische Randbemerkungen. Göteborg. Acta (=Göteborger germanistische Forschungen 6).

    Habermann, Mechthild (1994): Verbale Wortbildung um 1500. Eine historisch-synchrone Untersuchung anhand von Texten Albrecht Dürers, Heinrich Deichslers und Veit Dietrichs. Berlin: de Gruyter (=Wortbildung des Nürnberger Frühneuhochdeutsch 2).

    Mähl, Stefan (2004): Studien zum mittelniederdeutschen Adverb. Köln: Böhlau.

    Möhn, Dieter/Schröder, Ingrid (2003): Vorstudien zu einer mittelniederdeutschen Grammatik I. In: Niederdeutsches Jahrbuch. Jahrbuch des Vereins für niederdeutsche Sprach­for­schung 126. S. 7-51.

    Möhn, Dieter/Schröder, Ingrid (2007): Sprachbedarf und Lexembildung am Beispiel der Grammatik des Mittelniederdeutschen. In: Hans Fix-Bonner (Hrsg): Beiträge zur Morphologie. Germanisch, Baltisch, Ostseefinnisch. (NOWELE; 23). Odense. S. 227-258.

    Möhn, Dieter/Schröder, Ingrid (2009): Lexembildung im Aufriss einer Grammatik des Mittelniederdeutschen. Das Adjektiv als Exempel. In: Alexandra Lenz/Charlotte Gooskens/Siemon Reker (Hrsg): Low Saxon Dialects across Borders – Niedersächsische Dialekte über Grenzen hinweg. (ZDL-Beiheft, H. 138). Stuttgart.  S. 38-59.

    Schröder, Ingrid (2014): Das Referenzkorpus: Neue Perspektiven für die mittelniederdeutsche Grammatikographie. In: Vilmos Ágel/Andreas Gardt (Hrsg.). Paradigmen der Sprachgeschichtsschreibung (Jahrbuch für germanistische Sprachgeschichte 5). Berlin/Boston: de Gruyter. S. 150–164.

    Vorträge

    "Beſegelt vnd vnderſchreuen. Wortbildung im historischen Greifswald" Vortrag im Rahmen der Jahrestagung des IAK "Historische Stadtsprachenforschung". Würzburg 2018.

    Programm

    "Verbale Wortbildung im frühneuzeitlichen Norddeutsch. Ein Werkstattbericht" Vortrag im Rahmen eines Arbeitstreffens zur historischen Wortbildung des Niederdeutschen an der  Kungliga Vetenskapssamhället i Uppsala (Schweden) 2018.

    Bericht

    "Sprachgeschichte vor Ort. Tagungsthema, Tagungsziele und das Projekt Greifswald Digital." Vortrag im Rahmen der Tagung "Sprachgeschichte vor Ort: Stadtsprachenforschung im Spannungsfeld zwischen Ortspunkt und Sprachraum." Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald 2017.

    Bericht
    Programm

    "Komposition und Kürzung. Tendenzen der Gegenwartssprache." Vortrag im Rahmen des "Tages der deutschen Sprache". Universität Samara 2017.

    Bericht

    "Die Stadtsprachengeschichte Greifswalds (14.–17. Jh.). Anforderungen an eine annotierte digitale Plattform aus der Sicht der historischen Sprachwissenschaft" (zusammen mit Prof. Dr. Matthias Schulz). Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der Historischen Kommission für Pommern e.V. Greifswald 2016.

    Programm

    Teilnahme und Vorträge bei Doktorandenkolloquien:

    • Hanns-Seidel-Stiftung (Banz, Oktober 2018)
    • Universität Würzburg (Mai 2017)
    Publikationen

    Kütt, Lukas (2018): BMW fahren und ARD schauen. Emanzipationserscheinungen bei Initialkurzwörtern. In: Vestnik of Samara University. History, pedagogics, philology. Vol. 24, no. 1, S. 109–118. (Link)

    Kütt, Lukas/Macharowsky, Luisa (2017): Sprachgeschichte vor Ort. Stadtsprachenforschung im Spannungsfeld zwischen Ortspunkt und Sprachraum – Bericht zur Sprachgeschichtliche Fachtagung am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald, 11. bis 13. Mai 2017 am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald vom 11. bis 13. Mai 2017. In: Korrespondenzblatt des VndS.

    Kütt, Lukas (2017): Abstoß, Schiri, Chancentod. Fußball aus einer linguistischen Perspektive.In: Samara.de. Zeitschrift für Deutschlernende in Samara. (Link)

    Lehre
    • Argumentieren und Formulieren in der Schreibpraxis (zuletzt im WS 2018/2019)
    • Aspekte der Wortbildung (WS 2015/2016)
    • Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft (zuletzt im WS 2016/2017)
    • Einführung in die historische Sprachwissenschaft (zuletzt im WS 2017/2018)
    • Germanistik im Tandem (WS 2015/2016)
    • Historische Texte transkribieren, lemmatisieren und annotieren (WS 2015/2016 zusammen mit Prof. Dr. Matthias Schulz) Link
    • Interkulturelle Kommunikation im Studiengang "Germanistik als Fremdsprachenphilologie (GaF) (WS 2017/2018)
    • Sprachliche Zweifelsfälle (zuletzt im SS 2016)
    • Systemstrukturen des Deutschen (zuletzt im WS 2017/2018)

    Gastdozentur

    September/Oktober 2017: Kurzeitdozentur an der Staatsuniversität Samara (Russland) zu den Themenbereichen Morphologie und Wortbildung der Gegenwartssprache sowie Sprache und Kultur.

    Festakt zur russisch-deutschen Partnerschaft

    Tag der deutschen Sprache

     Lehraufträge und Tutorien

    • Interkulturelle Kommunikation im Studiengang "Germanistik als Fremdsprachenphilologie (GaF) (zuletzt im WS 2015/2016)
    • Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft für ausländische Studierende (zuletzt im SS 2015)
    • Intensivierungstutorium für ausländische Studierende (zuletzt im SS 2016)
    • Fit für das Studium: Germanistik als Fremdsprachenphilologie (Vorbereitungskurs für asiatische Studierende) (WS 2015/2016)

    Dr.OliverHerbst

    Julius-Maximilians-Universität Würzburg
    Philosophische Fakultät
    Institut für deutsche Philologie
    Am Hubland
    D-97074 Würzburg
    Raum: 4.U.4

    Sprechstunde im Semester: nach Vereinbarung

    SatakoHisatsugi

    Sprechstunden und weitere Informationen: siehe hier

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    Kontakt

    Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft
    Am Hubland
    97074 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-85630
    Fax: +49 931 31-81114
    E-Mail

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    Hubland Süd, Geb. PH1
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