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Intern
    Institut für deutsche Philologie

    Kooperationen

    Kooperationen mit germanistischen Partnerinstituten

    Das Institut für deutsche Philologie pflegt unter der Federführung des Lehrstuhls für deutsche Sprachwissenschaft umfangreiche Kontakte zu germanistischen Partnerinstituten im Ausland. Grundlage dafür sind Verträge (Kooperationsabkommen, Universitätspartnerschaftsverträge, Germanistische Institutspartnerschaften, Cotutelle-Verträge), die sich im wesentlichen auf die folgenden Aktivitäten erstrecken:

    • Regelmäßiger Austausch von Veröffentlichungen, Lehrmaterialien, Datenbanken, digitalen Arbeitsdokumenten,
    • Austausch und Aufnahme von Forschern, Lehrpersonen und Studierenden,
    • Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte und gemeinsame Veröffentlichung der Resultate (z.B. hier oder  hier),
    • Veranstaltung internationaler Kolloquien, Konferenzen und Workshops,
    • Einrichtung und Organisation aufeinander abgestimmter Lehrveranstaltungen im Rahmen der Bologna-Reformen und der Internationalisierung der universitären Ausbildung.

    Besonders enge Beziehungen bestehen derzeit im Rahmen einer vom DAAD  geförderten Germanistischen Institutspartnerschaft mit der Abteilung für Deutsch an der Universität Sarajevo (Bosnien-Herzegowina), auch im Rahmen eines germanistischen Doktorat-Studiums. Die entsprechende Unterstützung vom DAAD wurde aktuell bis zum Jahr 2021 verlängert. Mit dieser Finanzierung werden in der nächsten Zeit voraussichtlich zwei internationale Tagungen in Sarajevo stattfinden: 2020 mit einem eher literaturwissenschaftlichen Themenspektrum (Ansprechpartner Prof. Vahidin Preljević), 2021 mit einer eher sprachwissenschaftlichen Stoßrichtung (Ansprechpartner Prof. Vedad Smailagić). Außerdem werden ForscherInnen aus Sarajevo ihre germanistischen Forschungsarbeiten durch Aufenthalte in Würzburg voran treiben können.

    Entsprechende Institutspartnerschaften gab es auch bereits mit den Germanistischen Abteilungen des Instituts für moderne Sprachen der Universität Opava (Tschechien) und der Universität Tallinn (Estland). Darüber hinaus existieren enge Kooperationen mit den Abteilungen für deutsche Sprache und Literatur an den tschechischen Universitäten in Brünn und Ostrava sowie an der Universität Samara (Russland). 

    Der Dozenten- und Studierenden-Austausch wird ferner durch zahlreiche Kontakte im ERASMUS-Programm gefördert sowie durch die DAAD-Ostpartnerschaften. Umfangreiche Stipendienmöglichkeiten für Studierende- und Dozenten aus ost- und südosteruopäischen Ländern stehen auch in unserer Studienbörse Germanistik zur Verfügung. Sie wird im wesentlichen durch die Hermann-Niermann-Stiftung großzügig finanziert und stellt Stipendien  für alle Niveaus der akademischen Ausbildung und Forschung zur Verfügung, so etwa für Graduierte (MA-Studium), Promovenden, Habilitanden und für Forschungsaufenthalte unterschiedlicher Länge und thematischen Zuschnitts.